Der Maestro: Solomun

Der Wahl-Hamburger Solomun ist als DJ und Produzent seit 20 Jahren eine feste Instanz im House und Deep House. Neben seinen eigenen Produktionen sind es vor allem seine Remixe, die Ihresgleichen suchen. Er versteht es wie kaum ein Zweiter, aus zwei oder gar mehreren völlig unterschiedlichen Stücken ein einziges zu komponieren. Dieses außergewöhnliche Gespür für Takt und Musik bringt ihm viele Lorbeeren ein, auf denen er sich aber selten lange ausruht. Es ist die Konstanz, mit der er ebenfalls zu beeindrucken weiß. Solomun erschafft keine One-Hit-Wonder, sondern regelmäßig Meisterwerke. 

Awards über Awards

Die vielen Auszeichnungen von Solomun aufzuführen, sprengt alle Rahmen. In jedem Jahr seit Beginn seiner Karriere gewann er einen bedeutenden Award. Konstanz auf hohem Niveau. Sein neues Album Nobody is not loved ist ebenso voller potenzieller Hits. Bei seiner musikalischen Arbeit findet er seine Inspiration außerhalb der elektronischen Musik. Soul, Funk und viele weitere Stile sind sein Impulsgeber für neue Werke.

Solomun gilt als Perfektionist und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen. In dem Computerspiel Grand Theft Auto von Rockstar Games spielt er als DJ mit und hat bereits für den Gaming-Giganten diverse Stücke komponiert. Auf Ibiza ist er ebenso eine feste Größe wie auf allen namhaften Festivals der elektronischen Musik.

Die Legende: Carl Cox

Carl Cox ist einer der ganz wenigen, die sich wirklich weiterentwickeln konnten. Es gibt noch so manche DJ-Größe aus den 1990er-Jahren die aktiv unterwegs ist, doch sind diese meist nur unter Nostalgikern der elektronischen Musik ein Begriff. Viele sind ihrem Sound zwar treu geblieben, aber das ist genau das Problem, der Sound hat sich nämlich weiterentwickelt und sie nicht. Bei Carl Cox ist all das anders. Er hat seinen eigenen Sound ebenfalls behalten, doch hat er ihn behutsam und dem Zeitgeist entsprechend immer weiter perfektioniert.

Einer wie keiner

Auf eine solch beeindruckende Karriere, die stets in den Höhen und ohne nennenswerte Tiefen ausgekommen ist, blickt in der gesamten Branche niemand. Ehre wem Ehre gebührt. Sein Markenzeichen war zu Beginn das Auflegen mit drei Plattentellern statt mit zwei, wie bei den meisten anderen. Dies sorgte nicht nur für besondere Showeffekte, sondern erzeugte Sets, die kein anderer DJ auch nur im Entferntesten nachahmen konnte. Sein Sound war und ist damit stets einzigartig geblieben.

Mit vier oder mehr Quellen

Aus den drei Plattentellern sind nun drei, vier oder noch mehr digitale Quellen geworden, aus denen er seine Sets mixt. Sein Gefühl für die Musik und das Publikum erschaffen wahre Meisterwerke. Er spürt genau, was die Menge braucht, und versteht es, ihr zu geben, ohne dabei seinen roten Faden zu verlieren. Seinem Sound treu zu bleiben und gleichzeitig auf die Bedürfnisse des Publikums einzugehen ist ein Kunststück, bei dem man sich schnell verlieren kann. Doch nicht Carl Cox. Auf der DJMag Top 100 ist er zwar hinter Charlotte de Witte auf Platz zwei gerutscht, doch nimmt King Carl das alles sportlich locker. Er kennt seine Qualitäten. Sein Sound bleibt der Welt hoffentlich noch lange erhalten.